Designed by olwebdesign

 

 

 

 

Auch wenn der Ausrüstungsgegenstand No. 1 der Mensch selbst ist, wird doch ein wenig Ausrüstung benötigt.

Wenn hier einzelne Marken und Modelle erwähnt werden heisst das nicht, dass es nicht Vergleichbare und evtl. auch Bessere gibt, wir haben halt nur Erfahrung mit unseren Ausrüstungsteilen die wir weitergeben.

  • Masken 2

    Bei Masken für das Apnoetauchen kommt es, neben der Passform, auf ein möglichst kleines Innenvolumen hat.

    Dies hängt zusammen mit der Notwendigkeit des Druckausgleichs im Maskenraum.
    Kleinere Innenräume müssen zwar auch ausgeglichen werden, dafür reicht aber weniger Luft aus.

    In den Anfängen des Apnoesports wurde machmal sogar der Maskenkörper bis auf keine Gucklöcher mit Silikon ausgespritzt um das Innenvolumen zu reduzieren.

    Spezielle Wege gehen liquid-masks/-goggles oder UW-Kontaktlinsen.

    Diese arbeiten ganz ohne zusätzlichen Luftraum und benötigen daher keinen Druckausgleich im Maskenkörper.

  • Flossen 1

    Auch wenn es viele verschiedene Modelle gibt und die Hersteller sich mit Ihren Werbebotschaften überschlagen, so gibt es nur zwei Arten von Flossen und keine Flosse kann "zaubern".

    Es gibt BiFins oder auch Stereoflossen (also klassische Flossen) und Monoflossen.

    Diese gibt es in verschiedenen Bauformen und Härten die jeweils auf den Körperbau und die gewünschte Anwendung angepaßt sein müssen.

    Auch sollte man sich zu Anfang die Frage stellen ob man die Flossen mit oder ohne Neoprensocken tragen möchte.
    Mit Socken heißt, man muss sie auch immer mit Socken tragen.
    Ohne Socken bedeutet jedoch, man kann sie nicht mit Socken tragen. Dies ist gerade in nördlichen Gewässern eine unschöne Nebenerscheinung.

    Um "halbe Größen" oder leichte Passungenauigkeiten zu laschieren bieten sich Dreiecksbänder an.

  • Anzüge 2

    Wasser ist der Ursprung allen Lebens.
    Aber das Wasser ist auch eine lebensfeindliche Umgebung.

    Nicht zuletzt aufgrund der Temperatur.
    Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit ist eine schneller Wärmetransport zum und vom Körper gegeben.

    Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen in Wasser unter 33 Grad Celsius auskühlen und bei über 35 Grad Celsius langsam überhitzen. Die Überlebensspanne der Temperatur beträgt also nur 2 Grad.

    Da Wassertemperaturen über 33 Grad selten sind kommt es also meistens auf Wärmeerhalt an.

     

    Dazu verwendet man Neoprenanzüge

    Diese gibt es natürlich von der Stange fertig zum Anprobieren, aber es lohnt sich fast immer einen Anzug auf Mass anfertigen zu lassen. Nur so kann eine optimale Passform gewährt werden

    Material:

    Die Apnoeanzüge bestehen fast immer aus Neopren.
    Neopren ist ganz grob gesagt aufgeschäumtes Gummi.
    Genauer, es viele Mischungen die alle unterschiedlich flexibel und robust sind.
    Bei der Herstellung wir das flüssige Gummi mit Stoffen versetzt, Gas entwicklen.
    Dieser Aufschäumprozess wird zwischen zwei glatten Flächen durchgeführt, so lässt sich auch die Dicke des Materials bestimmen.
    Das fertige Neoprengrundmaterial hat also zwei glatte Seiten und in der Mitte den Gummibereich mit den vielen kleinen Blasen ( man sorgt für kleine Blasen, da große die Isolationswirkung negativ beeinträghtigen würden ).

    Hieraus können nun verschiedene Wege eingeschlagen werden.

    1. Man läßt das Material so "nackt" = Glatthaut
    2. Es wird ein Textil ( meist Nylon ) aufgeklebt = Kaschierung
    3. Die Platten werden in der Materialstärke halbiert ( Die Blasen angeschnitten ) = open cell
    4. Es wird strukturiertes Gummi aufgetragen = Haihaut ( heute eher unüblich )

    und natürlich beliebige Mischformen dieser Herstellungsvarianten.

    Im Apnoetauchen haben sich open cell und Kaschierung innen und Kaschierung bzw. Glatthaut aussen größtenteils durchgesetzt.

    -Kaschierung sorgt für höhere Robustheit

    -Glatthaupt sorgt für geringeren Wasserwiderstand

    -open cell sorgt (durch geringen Wasseraustausch) für hohe Isolationswirkungen

     

    Schnitt:

    Es hat sich für Freiwasseranzüge ein Schnitt quasi durchgesetz:

    Bundhose und Jacke

    Diese können ohne Reissverschlüsse auskommen und haben den Vorteil, dass man bei dringenden menschlichen Bedürfnissen sich sehr schnell und eigenständig den nötigen Freiraum verschaffen kann.

  • Bojen und Teller 3

    Zur eigenen Sicherheit sollte man nie ohne eine Oberflächenboje tauchen.
    Bei Tieftauchgängen haben sich sogenannte Rollbojen als das Mittel der Wahl herausgestellt.

    Diese werden im Idealfall durch sogenanten Apnoediscs/-teller komplettiert.

  • Zubehör 5

    Auch beim minimalistischen Apnoesport machen viele kleine Zubehörteile das Erlebnis erst komplett.

www.000webhost.com